Wir leben in einem großen Traum in den wir uns so eingesponnen haben, dass wir vergessen haben, wer der Träumer ist und vergessen haben, das auch der Träumer eine Traumfigur ist.
Von den Geschichten, Mythen, Trancezuständen und Gaukeleien dieser Traumwelt kommen wir nur schwer los, weil wir die Werkzeuge und Methoden für das Aufwachen auch vergessen haben.
Doch Meditation, Kontemplation, Achtsamkeit und die richtige Haltung im Denken, führen uns aus dem Gespinst der Ablenkungen heraus und helfen dabei, diese Illusionen zu durchschauen.
Die meisten spirituellen Lehren sind darauf ausgerichtet, beim Ausbruch aus unserem holografischen Bildergefängnis zu helfen. Um das zu zu verstehen musst du dir klarmachen, dass das Universum und alles Leben, was du kennst, nur in deiner Wahrnehmung und Erinnerung existiert. Es ist dabei völlig egal ob du persönlich diese Eindrücke, Erkenntnisse und Bilder für gut oder schlecht, für richtig oder falsch hältst.
Du träumst das Universum in deinem Traum und hältst es für real.
Doch wer bist du, der da träumt und was passiert, wenn du aus diesem Traum aufwachst?
Bist du selbst der Träumer? Gibt es den Träumer überhaupt oder ist es der große Geist, die allumfassende Intelligenz, die alles in die Existenz träumt?
Kannst und willst du die Gegenwart dieser großen Kraft spüren und sie in deinem Leben zum Ausdruck bringen? Dann bist du hier richtig. Wenn du lieber in deinem Traum bleiben willst und das Leben so nehmen wie es ist, dann wird es besser sein, diese Webseite zu verlassen.
Du kannst den Seher des Sehens nicht sehen,
du kannst den Hörer des Hörens nicht hören,
du kannst den Erkenner des Erkennens nicht erkennen.
Dieses Selbst, das in allem ist, ist dein eigenes Selbst.
Alles andere ist Ursache des Leidens.
Es ist kein Zufall, dass du auf dieser Seite gelandet bist.
Realität und Resonanz
(Teil 3)
(Lesezeit ca. 10 Minuten)
Realität entsteht nicht. Sie ist bereits. Durch denken können wir sie analysieren und verstehen. Aber durch fühlen, handeln und sprechen kommen wir mit ihr in Resonanz und merken, dass die Realität bereits existiert.
Durch Wahrnehmen verstärkst du die Resonanz in der Struktur des Bewusstseins und dadurch wird "Realität".
Manifestation geschieht nicht, weil du „kämpfst“ – sondern weil du eine natürliche Bewegung zulässt. Etwas erschaffen bedeutet nicht Energie zu „erzeugen“ – sondern sie in die richtige Form bringen
Es gibt keine Energieknappheit – nur unklare Strukturen.
Manifestation geschieht durch Fokussierung und Resonanz, nicht durch Kraft. Je mehr du dich in den natürlichen Fluss einfügst, desto schneller entstehen Dinge – fast mühelos.
Es ist eine Frage der Harmonie mit der universalen Schwingung.
Es geht nicht darum, wie du etwas manifestierst, sondern viel mehr darum, wie du aufhörst, zu verhindern dass es werden kann.
Deshalb ist die entscheidende Frage nicht, wie man manifestiert, sondern wie man aufhört, es zu verhindern.
Denn der natürliche Zustand ist, dass das Bewusstsein bereits fließt und mit ihm müsste die Realität fließen - ABER
Hier sind einige konkrete Tipps, wie man diese Blockaden lösen kann:
1. Erkennen, wo man sich selbst widerspricht.
Oft wollen wir etwas, aber unser Unterbewusstsein sagt gleichzeitig: „Es geht nicht“ oder „Ich bin nicht bereit“.
Beispiele für innere Widersprüche:
Lösung: Werde dir bewusst, wo du dich selbst ausbremst.
Schreib einfach auf, was du willst, und dann prüfe, ob du unbewusst das Gegenteil glaubst. Löse den Widerspruch auf, indem du dich fragst: „Wie kann beides wahr sein?“
(z. B. „Ich kann Freiheit und Sicherheit zugleich haben – wenn ich entscheide, dass meine Sicherheit in meiner inneren Freiheit liegt.“)
2. Verabschiede dich von der Vorstellung, dass Manifestation „anstrengend“ ist
Das größte Hindernis ist oft der Glaube, dass Veränderung schwer sein muss.
Doch Realität wird durch Bewusstsein geformt und dann bedeutet Manifestation nicht Arbeit, sondern Erlaubnis zur Veränderung.
Lösung: Ersetze den Gedanken „Ich muss es erschaffen“ durch „Ich lasse es zu, dass es wird!“.
Statt etwas zu „wollen“, entscheide dich dafür, dass es schon da ist.
Frage dich: „Wie fühlt es sich an, wie fühle ich mich, wenn es bereits existiert?“
Lebe aus dieser Haltung heraus. Dann fließt die Realität von selbst in diese Richtung.
Manifestation ist nicht Schöpfung aus dem Nichts – sie ist das Abrufen dessen, was bereits möglich ist. Aber dass du nicht siehst!
3. Klammere dich nicht an „Wie“ und „Wann“
Ein weiterer Widerstand entsteht, wenn wir genau wissen wollen, wie und wann etwas geschieht.
Doch wenn du den Fluss des Bewusstseins lenken willst, dann darfst du ihn nicht zu stark einengen. Das Universum hat unendlich viele Wege, um Dinge zu verwirklichen und dein Kopf kann sich nur wenige davon vorstellen.
Lösung: Loslassen aller Gedanken an „Wie“ und „Wann“.
Erschaffe eine klare Absicht über das "Was", aber bleib offen, auf welchem Weg es geschieht.
Lass Raum für Überraschungen. Das Universum ist kreativer als dein Verstand.
Tipp: Sag dir: „Ich bin bereit, es zu empfangen – egal auf welchem Weg es kommt.“
4. Nicht versuchen, die alte Realität zu „besiegen“
Viele blockieren sich, weil sie versuchen, ihre jetzige Realität „wegzudrücken“.
Doch Energie folgt nicht dem Prinzip von Kampf, sondern von Resonanz.
Wachse in deine neue Realität hinein.
Lösung: Fokussiere dich nicht auf das, was du loswerden willst – sondern auf das, was du erschaffen willst.
Und weil du nicht kämpfen und gleichzeitig empfangen kannst, wähle das Empfangen.
5. Die Energie dort halten, wo du hinwillst – statt zurückzufallen
Ein häufiger Fehler ist, dass man kurz eine Vision hat, dann aber wieder in alte Muster zurückfällt. In Momenten der Klarheit glaubt man an die Manifestation, aber am nächsten Tag, im Alltagstrott wieder an die offensichtliche (alte) Realität.
Lösung: Trainiere dich darauf, die deinen Fokus auf deinem "Was" stabil zu halten.
Stell dir vor, du lebst bereits in der gewünschten Realität – wie würdest du denken, sprechen, handeln?
Halte diese Haltung konstant aufrecht, auch wenn die „äußere Realität“ noch nicht hinterherkommt. Dein Bewusstsein wird die äußere Realität (langsam) aber garantiert „nachziehen“ lassen.
6. Realität nicht „verbessern“ wollen – sondern eine neue wählen
Der größte Trick: Versuche nicht, deine aktuelle Realität „reparieren“ zu wollen.
Stell dir einfach eine neue Version davon vor und halte deinen Fokus darauf.
Es ist wie in einem Traum – du musst nicht den Traum in Details „umprogrammieren“, sondern du kannst einfach einen neuen träumen.
Lösung: Stell dir vor, du wechselst auf einen neuen „Realitätskanal“.
Nicht die alte Realität bekämpfen – sondern die Frequenz verändern, in der du existierst.
So, als würdest du einen neuen Sender einstellen, wenn das alte Programm kratzt und rauscht. Gib dich nicht mit dem kaputten Zeug ab. Mach es einfach neu!
Frage dich:
Und dann werde in Schritten zu dieser Version – jetzt.
7. Fazit: Manifestation ist nicht ein Tun, sondern ein Sein
Manifestation scheitert nicht daran, weil zu wenig Energie da ist, sondern weil wir durch Zweifel, Fixierung auf das Offensichtliche, das „Wie“, das "Wann" oder Widerstand gegen die Umstände des Jetzt, die nötige kreative Energie zerstreuen.
Veränderung passiert von selbst, wenn keine inneren Blockaden mehr da sind.
Es geht nicht darum, etwas mit Kraft zu erschaffen.
Es geht darum, die richtige Frequenz zu treffen und zu halten, die für den neuen Zustand stimmt und dann in diese Realität hineinzugleiten.
Realität ist andauernde Schwingung, Bewegung und verändert sich nicht durch Druck, sondern auch nur durch Schwingung.
alles liebe
Hans
PS: Und wenn dir das zu kompliziert erscheint, dann besuche mich mal in einem Workshop. Dann werden wir das üben!
Wenn der Verstand von seinen eigenen Formulierungen, seinem Glauben, und allen seinen Ideen befreit wird, entsteht ein Schweigen, in dem
du dir der Wirklichkeit deines Wesens bewusst werden kannst. In dem du dir deines Wesens bewusst wirst, wird eine kreative Energie freigesetzt, die dem gewöhnlichen Menschen unbekannt ist.
Der Weise Namkha (Anahats Yoga)